MEIN WEG
Alles begann mit dem Wunsch, eigene Formen zu schaffen. Mit 16 Jahren entstand der erste Kontakt zur Nähmaschine. Nicht aus einem klaren Plan heraus, sondern aus dem Bedürfnis, Dinge selbst zu gestalten und zu verstehen.
Schon früh entwickelte sich dabei eine Faszination für Handwerk, für Materialien, Präzision und den Prozess, etwas mit den eigenen Händen entstehen zu lassen. Parallel dazu wuchs das Interesse an Kunst – an Form, Ausdruck und der Übersetzung von Gedanken in sichtbare Strukturen.
Die Arbeit bei einer Schneiderin vertiefte dieses Verständnis und legte die Grundlage für eine präzise, materialbewusste Arbeitsweise.
Im anschließenden Studium im Bereich Modedesign verlagerte sich der Fokus auf Konzept, Form und Bedeutung. Kleidung wurde nicht mehr nur gefertigt, sondern bewusst gedacht und als Kunstausdruck genutzt.
Aus dieser Verbindung von Handwerk und künstlerischem Interesse entwickelte sich eine eigene Sprache – zwischen Konstruktion und Ausdruck, zwischen Funktion und Form.
Heute entstehen daraus Einzelstücke. Jedes Teil ist das Ergebnis dieses Weges.
Was bleibt, ist die Form – und die Entscheidung, sie selbst kreativ auszudrücken.